1098 Leichtbau


November 2 /2007 :

Ducati 1098 Nass-Kupplung

Auf 3 Jahre Rennstreckenbetrieb- und Erfahrung kann ich nun zurückblicken mit meiner selbst entwickelten Ducati 999-Nasskupplung .
Und so , wie meine Kupplung aussieht , werde ich wohl noch die nächsten 3 Jahre damit fahren können , also vielleicht, hochgerechnet  :

6 Jahre Rennstrecke mit einem einzigen Satz Kupplungsscheiben .

Wahrscheinlich ist das etwas überspitzt gesagt . Doch ist es enorm , denn immerhin hatte ich es geschafft , das Gewicht der originalen Ducati 999 Kupplung zu halbieren , bei wohl gleichzeitiger Verdoppelung , oder Verdreifachung , oder gar ... usw. der Lebenszeit . Es ist ein unglaubliches Gefühl , eine Kupplung an einer Ducati zu haben , an welche man gar keinen Gedanken verschwenden muss .

Die Kupplung der 1098 ist wesentlich gewichtsoptimiert worden , mit einem Alu-Kupplungskorb , und sehr dünnen Alu (Trägermaterial) Reibscheiben .
Zwar jetzt schon leichter als die herkömmlichen Ducati (999 ..etc.) Kupplungen , wächst allerdings dort jetzt nochmals die Verschleissanfälligkeit.
Ich will es verstehen können , aber kann nicht .
Vielleicht 30 Jahre jetzt werden Nasskupplungen für Sportler gebaut , welche erträglich leicht sind, nicht Leistungs-reduzierend , langlebig , dem Motor nicht schaden , usw. , doch Ducati hält noch immer an einem Patent fest , welches zwar in der GP auch verwendet wird , nur mit dem kleinen Unterschied , dass dort eben nach jedem Einsatz der Kram ausgetauscht wird.

Aber das eben bei einem Superbike eine Nasskupplung zum Erfolg führen kann sieht man ja z.B. an der diesjährigen WSBK .

Kurzum werde ich diese Nasskupplung eben noch mal bauen , auch hier ausführlich die einzelnen Schritte dokumentieren.
Wer nicht abwarten kann , wie das Ganze im einzelnen aussieht ,der mag sich im 999 Web umschauen , dort wird einiges zu finden sein


 

 

September 17/2007 :

Die Schaltwalzen-Geschichte .
Eine Schaltwalze ist eine unglaubliche Geschichte , eine unglaublich schwere eben .


Doch mittlerweile kenne ich den Job - er ist fast schon standardisiert , man braucht eine Drehbank , HM-Bohrer, und dann geht es munter los
Drehbank     die Bohrerei     Nach etwa 2 Stunden. 

Immerhin habe ich so die Schaltwalze auf 556 gr. gebracht , und so sah sie am Anfang aus
 

Nach etwas Stöberei in meinem 999 Web habe ich dann lesen können , dass ich damals in 3 Stunden auf 620 gr. gekommen bin .
Auch ist mir bekannt , dass es Ergal-Schaltwalzen gibt , welche nochmals erheblich leichter sein dürften , doch bin ich noch nicht überzeugt von der Langlebigkeit  dieser Aluminium-Schaltwalzen . Denn der auf die Schaltwalze wirkende Druck ist konzentriert auf eine sehr geringe - und immer ein und dieselbe Fläche .
Ich will die 12098 zwar leicht - doch auch haltbar haben .

 


September 3/2007

916-1098 Motorseitendeckel

Ich muss diese Idee realisieren , welche ganz einfach zum Konzept gehört , ein eigener Motor-Seitendeckel - aus Magnesium .


So sah der Ansatz aus , ein CNC gefertigtes Stück Alu  I
Dann irgendwo in der Mitte des Prozesses       Kurz vorm Ende   

Ich will jetzt noch nicht soviel sagen , was nun mit diesem Deckel so alles an Arbeit verbunden ist , nur eines ist klar - dass nämlich die Lima nicht mehr hinein passt.

 

Update Sept.2008 :
Der Deckel war lange noch nicht fertig, entgegen meinem Dafürhalten.

Ich war eigentlich erst am Anfang, jetzt sieht es so aus: